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Jim Rogers: So löst er die Papiergeld-Schwemme

Von: A. Radan - 21.02.2012
Jim Rogers während eines Interview in Madrid im Juni 2010, Urheber FDV / Wikipedia

Jim Rogers während eines Interview in Madrid im Juni 2010, Urheber FDV / Wikipedia

Das 1982 in Auburn, Alabama, gegründete Ludwig von Mises Institute verleiht alljährlich den Gary G. Schlarbaum Prize für die „lebenslange Verteidigung der Freiheit“. Im Jahre 2010 erhielt auch Jim Rogers diese Auszeichnung.

Jim Rogers, Investor und CEO und Vorsitzender von Rogers Holdings (das Foto zeigt ihn während eines Interview in Madrid im Juni 2010), gab letzten Freitag auf CNBC ein Interview und präsentierte sich als würdiger Vertreter dieses Preises: Jim Rogers: Don’t Pay Governments Much Attention.

"Wenn Sie auf Regierungen hören, dann werden Sie nicht viel Geld machen. Regierungen lügen, verdrehen und machen Fehler", so seine Erklärung gegenüber CNBC.

Rogers geht nicht konform mit den Optimisten, die meinen, die Besserung der US-Wirtschaftsdaten ließe darauf schließen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika nicht allzu sehr in Mitleidenschaft gezogen würden von den Ereignissen in Europa. Denn da Europa als Ganzes genommen die größte Wirtschaft der Welt sei, würden Probleme dort auch auf die USA herüberschwappen.

Er vertritt die Devise: „Lassen Sie Griechenland Bankrott gehen und andere Leute, die bankrott sind, Bankrott gehen, und dann können sie ihr Vermögen reorganisieren und von Neuem anfangen".

Rogers ist sich völlig im Klaren darüber, dass Zentralbanken weltweit Geld drucken. Angesichts dieser Schwemme von Papiergeld sollten sich Investoren seiner Meinung nach auf "reale Vermögenswerte" wie Waren fokussieren, um mit den ständigen Sorgen eines weiteren Abschwungs fertig zu werden.

"Meine Art und Weise, damit umzugehen, ist, dass ich reale Vermögenswerte wie Waren besitze", sagte er. "Sie haben jetzt die Bank von England, die Bank von Japan, die US-Notenbank, die Geld drucken. Man schützt sich in Zeiten wie diesen, indem man Vermögenswerte besitzt."

Der Investor, der selbst keine US-Aktien besitzt, warnte, dass nächstes Jahr wahrscheinlich schmerzhafter werden würde als 2012:

"2012 haben wir Wahlen und viele Regierungen, die Geld in die Wirtschaft pumpen, Geld ausgeben und drucken. Es sind die Jahre 2013-2014, über die wir uns sorgen müssen", sagte er.

Rogers nahm auch Stellung zur künftigen Entwicklung der Silber- und Goldpreise und wies darauf hin, dass Silber wegen des anhaltenden Anstiegs des Goldpreises seiner Meinung nach derzeit attraktiver aussieht als Gold.

Ron Paul, der bereits in 2003 mit dem Gary G. Schlarbaum Prize ausgezeichnet wurde, vertritt diesbezüglich einen ähnlichen Standpunkt wie Rogers: Beide gehen davon aus, dass sich die Preisinflation weiter aufheizen wird, wodurch in der Folge immer mehr Leute sich zu den Edelmetallen hin orientieren, um ihr Vermögen zu schützen. Durch den hohen Goldpreis in Relation zum US-Dollar wird Gold dann für viele Menschen unerschwinglich werden. Je höher der Goldpreis desto attraktiver wird dann wiederum Silber als erschwingliche Alternative bei den Edelmetallen. Zwar ist davon auszugehen, dass sowohl Gold als auch Silber weiterhin im Preis steigen werden, doch prozentual betrachtet dürften die Gewinne für Silber größer sein.

Bleiben Sie wachsam!



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Bildquelle:
Jim Rogers während eines Interview in Madrid im Juni 2010, Urheber FDV / Wikipedia


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