
Vanessa Kullmann (Autor)
Aus der Amazon.de-Redaktion
"Ein amerikanisches Märchen in Deutschland." (Welt am Sonntag)
"Vanessa Kullmann erzählt ihre persönliche Existenzgründersaga - witzig, schwungvoll und mit viel Liebe zum Detail. Die Geschichte der "Balzac"-Chefin macht Lust auf die Selbstständigkeit und einen Latte macchiato." (freundin)
"Zweifellos der beste Gründungsratgeber auf dem Markt." (changeX)
Vanessa Kullmann aus Hamburg war zarte 25 Jahre alt, als sie 1998 die Idee hatte, in Hamburg einen Coffeeshop amerikanischer Prägung, aber mit deutscher Gründlichkeit zu eröffnen. Fünf Jahre später war daraus eine erfolgreiche Kette mit 30 Filialen in Hamburg und Berlin geworden. Heute sind es bereits 40 Läden, nachdem Hannover und Lübeck als Standorte hinzukamen. Es ist die deutsche Antwort auf Starbucks; allerdings eine Antwort, die vor der Herausforderung kam, denn Starbucks war 1998 noch gar nicht auf dem deutschen Markt aktiv.
Im Jahr 2006 wurde sie mit dem vom Champagnerhersteller Veuve Clicquot vergebenen Preis zur Unternehmerin des Jahres gekürt.
Im Jahr 2007 schreibt Vanessa Kullmann die Geschichte ihrer ersten Jahre unter dem Titel "Keine große Sache" als spannendste Wirtschaftsbiografie seit Lee Iacoccas "Eine amerikanische Karriere" und Jack Welchs "Was zählt". Locker und leicht und so gerade heraus, wie sie ihr Unternehmen gegründet hat, erzählt sie über die Idee, die ihr beim Kaffeeholen in New York kam. Über ihre Beobachtungen aus Kundensicht in New Yorker Coffeeshops. Über die noch unbeholfene Gründung mit ihrer älteren Schwester. Dem ersten Büro im heimischen Kinderzimmer: Man muss sie einfach lieben. Und man lernt gleichzeitig auch das Unternehmen zu lieben. Ganz ehrlich: Wäre ich ein Kaffeetrinker, ich wäre jetzt Kunde bei Balzac Coffee - so der Name der Kette, die den Berlinern und vor allem Hamburgern ganz sicherlich ein Begriff ist. Das kompromisslose Qualitätsdenken, die Liebe zum Detail, das ständige Streben nach Verbesserung - und immer für den Kunden -, das macht die Chefin und das Unternehmen gleichzeitig sympathisch.
Kann man aus dem Buch auch etwas lernen? Ist es für angehende Selbständige lesenswert? Oh ja. Ganz sicher. Hier ging jemand mit völliger Unkenntnis jeglicher Betriebswirtschaft an eine Idee heran und gewann - mit purer Vernunft und menschlichem Verstand. Und für alle, die nicht begnadete Unternehmerpersönlichkeiten sind, aber trotzdem den Traum von der Selbständigkeit träumen, ist dieses Buch der größte Mutmacher, den ich mir vorstellen kann.
Ich habe das Buch, das seine 8 EUR für das Taschenbuch allemal wert ist, zwischen Check-in in Stuttgart und verspäteter Ankunft in Hamburg mehr eingeatmet als gelesen, so spannend und interessant ist es.
Und ganz nebenbei gibt es noch einige echte Insidertipps für Kaffeetrinker aus der Trickkiste von einer, die Kaffeetrinken in den beiden größten Städten Deutschlands auf ein neues kulturelles Niveau angehoben hat.

Keine große Sache: Coffee to go oder wie man den Traum vom eigenen Unternehmen verwirklicht
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