Wir möchten Ihnen hiermit wärmstens einen Artikel von Ralph Bärligea empfehlen, der bereits am 20. September auf Goldseiten.de erschienen ist, mit dem Titel Die Euro-Lüge: Bundestag hat Haushaltshoheit schon lange nicht mehr (Teil III).
Der umfassende Artikel beginnt mit der Aussage:
„Bundesverfassungsgericht ist auf dem "europäischen" Auge blind
Im Mai 2011 hat es eine Währungsreform gegeben, da die Zentralbank entgegen dem Lissabon-Vertrag damals damit begann Staatsanleihen aufzukaufen. Darum taugt der Euro seitdem wegen seiner vertragsrechtlichen Wertlosigkeit gänzlich nicht mehr als Anlage- oder sonstiges Vertragsobjekt. Die WirtschaftsWoche titelte damals als Deutschlands größte Wirtschaftszeitschrift mit einer Todesanzeige für den Euro.
Wenn der 9.5.2010 der Todestag des Euro war, so ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 7.9.2011 über den Euro-"Rettungsschirm" und die "Griechenlandhilfen" nun der Sargnagel für den Euro und zugleich der Sterbetag der Bundesrepublik Deutschland als Rechtsstaat und Demokratie. Dass Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Freiheit kein Gottesgeschenk sind, sondern von jedem Einzelnen, der diese Güter beanspruchen will, eingefordert werden müssen, ist die Lehre aus den aktuellen Entwicklungen…“
Wir halten diese Botschaft für so immens wichtig, dass wir Sie unbedingt darauf aufmerksam machen wollen. Denn die oben erwähnte Lehre gilt nicht nur für den „großen“ Bereich, sondern auch für jeden einzelnen von uns.
Weiter behandelt der Autor die Thesen
und gelangt schließlich zu seinem
„Fazit
Wer angesichts der Worte "Europa", "europäisch", "sozial", "ökologisch" oder "Frieden" das selbständige Denken aufgibt und unter diesen Vorzeichen regelrecht alles mit sich machen lässt, muss auch die Folgen selbst ertragen. Positive Beispiele für Menschen in Europa, die sich gegen diese Folgen zur Wehr setzen, sind das italienische Dorf Filettino oder die Schweizer Gemeinschaft AUNS, die ihre Freiheit und Unabhängigkeit selbst in die Hand nehmen, anstatt sie einfach anderen zu überlassen.“
Zum besseren Verständnis für unsere Leser:
Was ist das nun, dieses Dorf Filettino, das es sogar geschafft hat, nicht nur in deutschen Publikationen, sondern auch in internationalen Medien von sich reden zu machen? Filettino, eine Gemeinde mit knapp 600 Einwohnern, liegt noch nicht einmal 100 km von Rom entfernt.
Die Gemeindemitglieder waren voller Protest gegen das Sparprogramm der italienischen Regierung, denn im Rahmen dieses Sparprogramms sollen Verwaltungskosten gesenkt und deshalb Gemeinden unter 1000 Einwohnern aufgelöst werden. Fest entschlossen, sich diese Maßnahmen nicht bieten zu lassen, ging der Bürgermeister von Filettino, ein Mann namens Luca Sellari, in die Offensive und kündigte im August 2011 an, das eigene Dörfchen von Italien loslösen und ein unabhängiges Fürstentum Filettino gründen zu wollen. Damit stünde es auf einer Ebene mit Fürstentum Andorra, Fürstentum Liechtenstein, Fürstentum Monaco. Sein trockener Kommentar zu diesem Vorstoß: "Wenn es das ist, was unsere Autonomie bewahrt" Und: "Abgesehen davon, wer will nicht Fürst werden?" Aber er klopft nicht nur Sprüche, sondern arbeitet aktiv an dieser Strategie und zeigt sich dabei überaus kreativ. So schuf er flugs eine eigene Währung, den "Fiorito", ließ sich ein eigenes Wappen für seine Gemeinde einfallen, das jetzt stolz auf Polo-Hemden und T-Shirts prangt, die für bis zu 28 Euro das Stück verkauft werden. Und über mangelnden Absatz muss er sich nicht beklagen. Nach seiner eigenen Aussage gingen diese Shirts weg "wie warme Semmeln".
Auf der eigens hingestellten Website http://www.principatodifilettino.com/ können Sie sich einen Eindruck schaffen und neben Signore Sellari u.a. auch das Wappen und die Banknote der "Fiorito"-Währung bewundern sowie alle Medienbeiträge, nicht nur im italienischen Fernsehen, sondern ebenfalls im BBC sowie im holländischen, japanischen und russischen Fernsehen. Selbst die New York Times berichtete über die durchaus ernst gemeinte anvisierte Sezession vom Mutterland Italien.
Bei der Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (AUNS) handelt es sich um eine rechtskonservative politische Organisation, die sich im Juni 1986 formiert hat aus dem Protest gegen den UNO-Beitritt.
Die AUNS strebt die Souveränität der Schweiz an und hat sich auf die Fahne geschrieben, die Unabhängigkeit, Neutralität und Sicherheit der Schweiz zu wahren. Konsequenterweise protestiert sie bzw. hat protestiert gegen eine Angliederung an die EU oder die UNO oder die Verwicklung von Schweizer Streitkräften im Ausland.
Weitere Veröffentlichungen dieses Autors:
30.07.11 Schweizer Sonderwege: Raus aus Währungsfonds und Weltbank?
12.04.11 Die Euro-Lüge: Entlarvung des Euro-"Rettungsschirms" (Teil II)
28.03.11 Jap. Notenbank druckt Rekordgeldmengen: Eine Katastrophenverstärkungspolitik
03.02.11 Bundesagrarministerium will Agrarrohstoffhandel einschränken und provoziert so Hungersnöte
28.01.11 Die Euro-Lüge: Wie Deutschland unter der Gemeinschaftswährung leidet (Teil I)
Bleiben Sie wachsam!

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