
»Das wichtigste monetäre Metall der Geschichte ist Silber, nicht Gold.«
Milton Friedman
Vorweg sei gesagt: Gold symbolisiert Luxus. Silber sichert jedoch den Lebensstandard!
In den Coin Updates News ist am 18. November zu lesen: "Von heute an steht keinerlei regelmäßiger Nachschub mehr zur Verfügung zur sofortigen Lieferung von 1 Unze bis 100 Unzen Silbermünzen und -barren an den Großhandel. Möglicherweise können noch geringfügige Mengen eines Produktes ausfindig gemacht werden, aber die meisten Großhändler versprechen jetzt die Lieferung von zwei bis vier Wochen, um Zeit zu gewinnen, damit das Silber hergestellt werden kann."
Der Einzelhandel bewegt sich naturgemäß auf einem niedrigen Niveau als der Großhandel. Doch selbst hier war in im Laufe des Wochenendes zu beobachten, dass allein in den ersten drei Wochen des Novembers von der US-Münze verkaufte American Silver Eagle einen Höchststand für das gesamte Jahr 2010 erreicht haben. In den Finanzmedien wurde gar die Frage verkündet, ob Amerika jetzt völlig entschlossen sei, Jamie Dimons Überlegenheit über den Edelmetall-Raum zu beenden? Zum besseren Verständnis: James "Jamie" L. Dimon (Jahrgang 1956) ist der derzeitige CEO und Chairman von JPMorgan Chase & Co., der größten Bank der Welt, und wurde von The Huffington Post gar als der „gefährlichste Mann in Amerika“ und der „mit Abstand gefährlichste amerikanische Banker dieser order irgendeiner anderen kürzlichen Generation“ tituliert.
Mehr zur Silberknappheit im Großhandel:
„Infolge der Knappheit fangen die Prämien jetzt an zu steigen. Bis jetzt sind die Zunahmen bescheiden gewesen in der Größenordnung von 0,5-2%. Falls die Knappheit jedoch zunimmt, können Sie davon ausgehen, in den kommenden Wochen weitere und größere Prämienerhöhungen zu sehen. Wir könnten eine Wiederholung des Gold und Silber Kaufrausches von Ende 2008 erleben, wo sich die Produktverfügbarkeit verlangsamt hat auf 1-4 Monate nach der Zahlung.
Beim COMEX Schluss gestern fielen registrierte (Händler) Silberwarenbestände unter 50 Millionen Unzen. Selbst wenn Sie die berechtigten (Investor) Silberwarenbestände in den COMEX Zolllägern einschließen, die nicht zur Verfügung stehen, um COMEX Lieferungen zu erfüllen, es sei denn, dass der Investor spezifisch beschließt das zu tun, gab es knapp 107 Millionen Unzen, um Leistungsverpflichtungen im Wert von ungefähr 725 Millionen Unzen zu erfüllen. Die COMEX Silberwarenbestände sind jetzt seit Mitte Juni mehr als 10% gefallen, sogar während das Volumen des geschuldeten Silbers gestiegen ist!“ (Quelle: http://news.coinupdate.com/widespread-silver-bar-shortages-0542/)
Weiter heißt es, die COMEX habe am 16. September die Voraussetzung für den Mindesteinzahlungsbetrag bei Silberverträgen auf 7.250 $ erhöht, und das, obwohl der Preis von Silber seit dem 9. November gefallen war! Zudem falle auf, dass viele "Insider" seit dem Nachmittag vom 15. November ihre Silberpositionen liquidiert hätten. Das werfe natürlich die Frage auf, ob diese besagten Insider womöglich eine Vorabmitteilung erhalten haben über die bevorstehende Veränderung der Voraussetzung für den minimalen Mindesteinzahlungsbetrag, um daraufhin rechtzeitig vor der Preissenkung am nächsten Tag verkaufen zu können?

Wie Sie an obigem Chart sehen können, hat sich Silber allerdings schnell wieder erholt. Es wird also ‚nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird'...
Gutes Investieren!

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