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Dieser zuverlässige Indikator weist Ihnen den Weg

Von: A. Bold - 19.08.2010
Investment Ideas and stock market concept with a shining light bulb - ClipDealer

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Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft,
denn in ihr gedenke ich zu leben
.“
Albert Einstein


Sie sind auf der Suche nach einer guten Aktie, um Ihr Geld sinnvoll und effektiv anlegen zu können? OK. Jetzt sind Sie sich aber nicht sicher, nach welchen Kriterien Sie das Angebot aussortieren sollten?

Dann ist es besonders wichtig für Sie, dass Sie lernen, die Signale des Marktes zu erkennen, wenn sie sich Ihnen bieten, und sie korrekt einzuordnen.

Hier habe ich einen Indikator für Sie, der Ihnen zumindest Aufschluss darüber geben kann, wo Sie anfangen sollten zu schauen, wenn Sie sich nach einer erfolgversprechenden Gesellschaft umschauen, deren Anteile Sie erwerben wollen.


Insiderkäufe: Ihr Wegweiser

Äußerst hilfreich sind dafür die in den USA standardisierten Quartalsberichte der Gesellschaften, anhand derer Sie Aufschluss erhalten über die Entwicklung der Unternehmen.

Angenommen Sie stoßen hier auf eine Gesellschaft, deren Zahlen soweit sehr gut aussehen, auch wenn sie Sie noch nicht unbedingt vom Hocker reißen. Und auch die Einkommensprognose des Unternehmens klingt recht vielversprechend. Was nun...

Und jetzt kommt der springende Punkt: Es gibt einen Indikator, der unter Umständen ausschlaggebend sein kann für Ihre letztendliche Entscheidung, ob Sie sich in dem betreffenden Unternehmen engagieren oder nicht. Und geliefert wird Ihnen dieser Indikator von denen, die es am besten wissen sollten:

Insider!

Und der Indikator:

Insiderkäufe!

Die betreffende Kennzahl nennt sich Insider Owning. Sie sagt Ihnen, wie viel Aktien von so genannten Insidern, meist Mitgliedern des Managements der entsprechenden Firma, gehalten werden.

Wenn Sie beim Überprüfen der Quartalszahlen feststellen, dass das Volumen der Insiderkäufe zugenommen hat, geben Sie Acht: Insiderkäufe implizieren nicht, wie viele unerfahrene Marktbeobachter irrtümlich meinen, eine unmittelbare Gratifikation für die Aktionäre. Das ist nicht der Fall und darum geht es auch gar nicht. Genau so wenig geht es um die zu Recht verbotenen Insidergeschäfte, bei denen Firmeninterna für persönlichen Profit missbraucht werden.

Was Insider tun dürfen und auch tatsächlich tun, ist, ihre eigenen Einschätzungen und Prognosen vorzunehmen. Das versteht sich eigentlich fast von selbst. Wer tagtäglich mit dem Unternehmen zu tun hat, setzt sich zwangsläufig auch mit seinen Zukunftsaussichten auseinander. Und wenn er hier eine große Chance sieht aufgrund irgendwelcher spezieller Begebenheiten oder vielleicht auch bloß aufgrund eines moderaten, aber dafür kontinuierlichen Wachstums, hat er natürlich die Möglichkeit, Anteile an der Gesellschaft zu erwerben.

Aber auch Insider können die Zukunftsaussichten ihrer Gesellschaften nicht unbefristet abschätzen, ein gutes halbes Jahr ist jedoch durchaus realistisch. Wenn sie kaufen, dann deshalb, weil sie von beachtlichen Gewinnen nach einem Zeitraum von sechs Monaten oder mehr ausgehen. Die Erfahrung hat jedenfalls gezeigt, dass es vom Zeitpunkt der Insiderkäufe an noch ungefähr sechs Monate dauert, bis die Börse mit steigenden Aktienkursen nachzieht.


In der Ruhe liegt die Kraft

Jetzt kann es geschehen, dass kurz nach dem Quartalsbericht die Aktien der Gesellschaft fallen, vielleicht sogar um 10%. Kein Grund in Panik zu geraten.

Wichtig ist jetzt genau zu beobachten, wie die Insider auf diesen Kursrückgang reagieren. Verkaufen sie oder investieren sie vielleicht sogar noch mehr Geld in ihre eigene Aktie?

Nun, wie bereits gesagt, Insider kaufen in der Regel, wenn sie nach Ablauf von mindestens sechs Monaten übergroße Gewinne erwarten. Das ist ein Zeitraum, der in der Zukunft liegt. Und genau darum geht es:

Kaufen – jetzt.

Gewinne - erst später.

Zwischenzeitlich kann der Markt durchaus seine Kapriolen machen und Streiche spielen, nichts, wodurch Sie sich aus der Ruhe bringen lassen sollten.

Sicherlich, Garantien gibt es nirgends. Es gibt gute Geschäfte und es gibt schlechte. Als gutes stabiles Datum hat sich in der Vergangenheit jedoch immer wieder bewährt, dass großes Insiderkaufen – von mehr als nur ein paar Firmeninsidern - einer der zuverlässigsten Indikatoren des Marktes ist.

Mit diesem Leitfaden vermeiden Sie Blindflüge durch Nacht und Nebel.

Die Entscheidung liegt bei Ihnen.

Gutes Investieren!


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