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Geldsozialismus: Die wirklichen Ursachen der neuen globalen Depression - Buchtipp

Von: Finanzbuch Redaktion - 07.03.2011


Roland Baader (Autor)


Produktinformation

  • Broschiert: 168 Seiten
  • Verlag: Resch
  • Auflage: 1. (24. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935197578
  • ISBN-13: 978-3935197571
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 1,6 cm


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Kurzbeschreibung

Nur wer den Zusammenhang von Geld- und Gütermenge begreift, wer die Bedeutung des Sparens und des Aufnehmens von Schulden für Investitionen im gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang versteht, kann die Ursachen der Weltwirtschaftskrise erkennen. Diesen Zusammenhang beschreibt der weltweit bekannte Nationalökonom Roland Baader in seinem neuesten Buch Geldsozialismus - Die wirklichen Ursachen der neuen globalen Depression.

Baader hatte schon 2004 die 2007 beginnende Finanzkrise in dem Buch Geld, Gold und Gottspieler: Am Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise prognostiziert. Doch im Moment sonnen sich die Beteiligten in Wirtschaft und Politik in einer - wie es heißt - konjunkturellen Erholung. Die kann deshalb stattfinden, weil mit Bürgschaftsversprechungen der Staatsbankrott einiger europäischer Staaten aufgeschoben worden ist. Die Quittung wird kommen und zwar umso kräftiger, wenn die Bürgschaften eingelöst werden müssen. Dann werden auch die Bürgschaftsgeber in den Strudel einer verkehrten Geldpolitik geraten.

Die Ursache der Misere, so schreibt Roland Baader, ist das ungehemmte Schuldenmachen. Es wird als Erfolg gefeiert, dass die Neuverschuldung geringer ausfällt als früher. Es werden aber immer noch neue Schulden gemacht. Der entstandene Brand, so Baader, wird mit Benzin gelöscht. Das ist möglich, weil die Staaten als Hauptschuldenmacher über das Geldmonopol verfügen. Die seit Jahrhunderten erprobte Binsenweisheit, dass Monopole schaden, wird bei dem sensibelsten Gut einer Marktwirtschaft missachtet, bei dem Geld. Seine Menge und sein Preis werden zentral festgelegt. Damit wird die freie Marktwirtschaft sozialistisch gesteuert, was damit genauso zum Fiasko führt, wie eine insgesamt sozialistisch gesteuerte Wirtschaft. Es dauert nur etwas länger.

Doch so wie die Staaten immer ungehemmter Schulden auf Grund der "Ozeane aus Papier- und Kreditgeld" machen, steigt auch die Verschuldungsbereitschaft der Bürger. Neben dem geschichtlichen Rückblick beschreibt Baader die volkswirtschaftlichen Zyklen, die durch Stimulieren der Nachfrage und durch falsche Zinshöhe irreparable zukünftige Schäden anrichten, um momentane Erfolge zu verbuchen. Die Schuldigen werden woanders gesucht, z. B. bei den Chinesen. Am Schluss dieses bemerkenswerten Buches zeigt Baader Lösungsverschläge auf. Es gibt nur einen Weg und zwar: sich von der Ideologie des Sozialismus auch in der Geldpolitik zu trennen. Dieses Buch, Baaders sechzehntes, ist der vielleicht letzte und zutiefst aufrüttelnde Warnruf des großen Freiheitsdenkers deutscher Sprache.

* * *

Dr. Michael von Prollius schreibt in DIE FREIE WELT zu diesem Buch wie folgt:

"...Sein vom medialen Getümmel und vom mediokren Wissenschaftsmainstream gleichermaßen unabhängiges Manifest ruht auf den Schultern der liberalen, österreichischen Klassiker und besitzt einen zusätzlichen Vorteil: es liest sich sehr gut. Roland Baader bringt es nämlich stilistisch fertig, auf sehr ansprechende Weise in einen Dialog mit seinem Leser zu treten und ihn damit unmittelbar in seine Überlegungen mit einzubeziehen. Gerade das, was einige Kritiker als "zu wortgewaltig" bemängeln, macht das Fesselnde an der Lektüre aus...

Roland Baader zeigt anschließend, dass unser Staatsgeld weder vom Markt kommt noch den penetranten Stabilitätsversprechen der Zentralbanken Stand hält. Der Vergleich mit dem Goldstandard illustriert die Kläglichkeit der staatlichen Monopolbilanz genauso wie ein Blick in die Geschichte. Während alle Papiergeldsysteme seit den chinesischen Kaisern gescheitert sind, war ein dem Free Banking nahe stehendes Geldwesen regelmäßig zu erfolgreich, um von den Regierungen geduldet zu werden...

Unser Geld ist Schulden- und Kreditgeld: „Der 'Turboantrieb“' bei der Kreditschöpfung kommt durch das Tandem von Fractional Reserve Banking und Zentralbanken zustande, wobei der Staat als Kolossal-Schuldner noch die abschüssige Rennbahn beisteuert.“ urteilt Roland Baader, der zudem einen bisher zu wenig thematisierten Aspekt hervorhebt: „Wenn eine grosse Zahl von Leuten – oder sogar die Mehrheit – von anderer Leute Geld lebt, und wenn den Empfängern sogar noch eingeredet wird, dass sie darauf einen Anspruch hätten, dann ergibt sich daraus nicht nur eine andere Auffassung von Wirtschaft, Arbeit, Eigentum, Staat und Politik, sondern auch eine Änderung der Persönlichkeits- und Charakter-Struktur der Bürger.“ Das ist des Pudels Kern: Unser marodes Geld ist kein rein wirtschaftliches Problem, sondern wirkt längst gesellschaftlich destabilisierend! Die Frage, wie unser Geld produziert werden soll, ist gleichbedeutend mit der Frage nach der Art und Weise wie wir leben (wollen). Von diesem Blickwinkel aus wird klar, wie die Dinge zusammenhängen, wenn von geistig-moralischem Verfall, spätrömischen Verhältnissen und dem Niedergang des Westens die Rede ist. Und eine weitere Mahnung liegt in der von Roland Baader zitierten Beobachtung Stefan Zweigs, nichts habe das deutsche Volk so erbittert, hasswütig und hitlerreif gemacht, wie die Inflation...

Der Reader mit dem treffenden Titel „Geldsozialismus“ ist uneingeschränkt zu empfehlen..."

Über den Autor

Roland Baader (* 14. Februar 1940) ist Diplom-Volkswirt und als Publizist der Autor mehrerer Bücher zum Klassischen Liberalismus. Er ist Mitglied der Mont Pèlerin Society.

Baader wirbt in seinen Veröffentlichungen für einen Minimalstaat und klassifiziert in seinem Buch „Die belogene Generation“ beispielsweise die Bundesrepublik Deutschland als Umverteilungs- und Wohlfahrtsstaat und stellt ein nur mangelhaft ausgeprägtes Marktwirtschaftsprinzip fest. Er warnt zugleich davor, dass die Reste marktwirtschaftlicher Prinzipien nach und nach weiter bis zur vollständigen Beseitigung eingeschränkt werden könnten.
Quelle: http://de.wikipedia.org/

Klappentext

"Weltweit haben nur sehr wenige Ökonomen die aktuelle Weltfinanzkrise vorhergesehen. Diese wenigen entstammen allesamt der sog. "Österreichischen Schulde (Austrian Economics), deren bekanntester Vertreter der Nobelpreisträger Friedrich A. von Hayek war. Hayek hatte schon 1976 dringlich die Abkehr vom staatsmonopolistischen Papiergeld gefordert, eine "Entnationalisierung des Geldes". Davon, so Hayek, könne nicht weniger als das Überleben der Zivilisation abhängen.

Roland Baader, Diplom-Volkswirt und Hayek Schüler, ist herausragender Vertreter der Österreichischen Schulde in Deutschland. Wie etliche "Austrians" in den USA, hat Baader in Deutschland die 2007 ausgebrochene Weltfinanzkrise präzise vorhergesagt. Seinem Buch "Geld, Gold und Gottspieler" von 2004 hatte er den Untertitel "Am Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise" gegeben.

Im Gegensatz zu den irrtümlichen und vom inflationistischen (Keynesianischen) Zeitgeist geprägten Theorien, welche die wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten und die Medien auf dem ganzen Globus beherrschen, haben bislang nur die Ökonomen der Austrian Economics die wahren Ursachen der laufenden Weltdepression herausgeschält. Und weil ihre Diagnosen zutreffen und logisch zwingend sind, zeigen auch ihre Therapievorschläge den einzig wirksamen Weg auf, wie die westlichen Industrienationen einem drohenden Verarmungs- und Zerfallsprozeß unvorstellbaren Ausmaßes entkommen könnten.

Wir stehen erst am Anfang einer beispiellosen Weltdepression, und nur der rasche Übergang zu einem stabilen Privatgeld könnte uns vor dem Schlimmsten bewahren. Baader zeigt beides, die Ursachenanalyse und die Rettungschancen, mit wissenschaftlicher Präzision, aber auch so allgemeinverständlich formuliert, wie das alle seine Schriften auszeichnet. Dieses Buch, sein sechszehntes, ist der vielleicht letzte und zutiefst aufrüttelnde Warnruf des großen Freiheitsdenkers deutscher Sprache."


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Eine weitere Empfehlung:

Geld, Gold und Gottspieler: Am Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise


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