Startseite » Finanzbücher & Börsenbücher

Die Ethik der Geldproduktion - Buchtipp

Von: Finanzbuch Redaktion - 22.02.2011


Jörg Guido Hülsmann (Autor)


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 296 Seiten
  • Verlag: Manuscriptum
  • Auflage: 1. Aufl. 2007 (20. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937801197
  • ISBN-13: 978-3937801193
  • Originaltitel: The Ethics of Money Production
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12,8 x 2,6 cm


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Pressestimmen

Der zerknitterte 50-Euro-Schein auf dem Umschlag strahlt schon nichts besonders Vertrauenerweckendes aus. Der Eindruck täuscht nicht: In seinem Buch «Die Ethik der Geldproduktion» lanciert der in den USA und Frankreich lehrende deutsche Ökonom Jörg Guido Hülsmann einen Generalangriff auf das staatliche Geldmonopol, der in der Tat Vertrauen erschüttern kann. Hülsmann ist ein radikaler Vertreter der österreichischen Schule der Nationalökonomie, deren moderne Hauptexponenten von jeher in unterschiedlicher Radikalität meinten, dass das staatliche Monopol auf die Geldproduktion den Geldmarkt verzerre, Inflation begünstige und den Schuldenstaat befördere. Am besten, man privatisiere sie. Alles dies legt Hülsmann auch überzeugend dar. Aber als ob dies noch nicht genug sei, legt Hülsmann noch etliches zu. Hier wird das Buch in der Tat zu einer spannenden und überaus gewinnbringenden Lektüre auch für jene, die dem Pessimismus des Autors nicht immer folgen möchten. Hülsmann vertieft nämlich seine Thesen historisch. Da geht es um die Entstehung des Papiergeldes im England des 17. Jahrhunderts, um Beispiele, die zeigen, dass selbst die Bindung an den Goldstandard staatliche Manipulationen nie ausschloss, oder um das Spezifische der amerikanischen Freiheitstradition im 18. und 19. Jahrhundert, die sich lange Zeit auf demokratischem Wege gegen die Zentralisierung des Geldsystems zur Wehr setzte. Staatliches Geld, so der Schluss, verderbe freiheitliche Institutionen und führe zur Verlängerung von Kriegen durch Schuldenmacherei. Dieses Plädoyer gegen das staatliche Geldmonopol macht in der Tat nachdenklich. (Neue Zürcher Zeitung 8. Januar 2008)

Kurzbeschreibung

Unsere modernen Währungssysteme wurden geschaffen, um Krisen zu bekämpfen und Wohlstand zu sichern. Aber die Finanzmärkte brechen immer wieder ein; es herrscht fortwährend Alarmstimmung. Liegt hier ein Fehler im System? Wir sind es nicht gewohnt, die Geldproduktion als eine Industrie wie jede andere zu betrachten, aber Jörg Guido Hülsmann zeigt, dass sie mit den üblichen Mitteln der Ökonomie und der rationalen Ethik untersucht werden kann. Er beschreibt die sozialen, kulturellen und spirituellen Folgen dauerhafter Inflation und erklärt die Funktionsweise von nationalen und internationalen Währungssystemen. Hülsmann argumentiert, u. a. auf der Grundlage der christlichen Morallehre, dass die heutigen Formen der Geldproduktion ökonomisch und ethisch anfechtbar sind. Unser Währungssystem erzeugt ungerechte Einkommen, vernichtet Wohlstand, zerrüttet die moralischen Grundlagen der Gesellschaft und führt letzten Endes zu Hyperinflation oder Totalitarismus.

Über den Autor

J.G. Hülsmann ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Angers, Frankreich, und Senior Fellow am Mises Institute in Auburn (Alabama, USA). Er hat zahlreiche Arbeiten über Geldtheorie und -politik veröffentlicht.


Bestellen Sie jetzt:

Ethik der Geldproduktion. Edition Sonderwege


Haftungsausschluss:

Die Inhalte in InvestorWissen24.de dienen ausschließlich Ihrer Information und Anregung. Die bereitgestellten Informationen stellen insofern keine Empfehlungen oder Bewertungen für Ihre persönliche Finanzsituation dar. Sie sind auch nicht dazu gedacht, professionelle Beratungen durch im Börsen- und Finanzwesen tätige Experten zu ersetzen. Bei allen individuellen Fragen und Entscheidungen rund um Ihre Finanzen sollten Sie auf jeden Fall einen Experten hinzuziehen

Wir sind bemüht, Informationen so aktuell und umfassend wie möglich zu recherchieren und zu präsentieren; eine Gewähr für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität können wir jedoch nicht übernehmen.

Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.


Bookmark and Share
Weitere ThemenRSS-News-Feed abonnieren