Margin, Einschuss, Bareinschuss, Marge, Sicherheitsleistung




Margin, Einschuss, Bareinschuss, Marge, Sicherheitsleistung

engl. margin

Definition 1:

1. Geliehenes Geld, das verwendet wird, um Wertpapiere zu kaufen. Diese Praxis wird "buying on margin" ["Effektenkauf mit Einschuss" oder "kreditfinanzierter Effektenkauf"] genannt. Mit geliehenem Geld zu kaufen kann äußerst riskant sein, weil sowohl Gewinne als auch Verluste verstärkt werden. D.h. obgleich das Potenzial zu größeren Gewinnen besteht, geschieht das zu einem saftigen Preis - das Potenzial zu größeren Verlusten. Die Marge unterwirft auch den Kapitalanleger einer Reihe einzigartiger Risiken wie Zinszahlungen für den Einsatz des geliehenen Geldes. 2. Der Eigenkapitalbetrag, der von einem Kunden beigetragen wird als ein Prozentsatz des gegenwärtigen Marktwertes der Wertpapiere, die in einem Einschusskonto [margin account] gehalten werden. Wenn Sie zum Beispiel Terminkontrakte in einem Einschusskonto [margin account] halten, müssen Sie einen bestimmten Betrag der Hinterlegungssumme aufrechterhalten, je nachdem, wie sich der Marktwert der Verträge ändert. 3. In einem allgemeinen Geschäftszusammenhang, der Unterschied zwischen dem Verkaufspreis eines Produktes (oder Service) und den Produktionskosten. Die Bruttogewinnspanne (der Unterschied zwischen Einnahmen und Ausgaben) ist ein Maß für die Performance einer Gesellschaft. 4. Der Teil des Zinssatzes bei einer zinsvariablen Hypothek, der über dem flexiblen Indexanteil liegt. Dieser Teil wird vom Geldgeber als Profit einbehalten. Die Formel, um den Zinssatz einer zinsvariablen Hypothek zu berechnen, ist der flexible Indexanteil (z.B Treasury Index) plus der Prozentsatz der Hinterlegungssumme. Wenn zum Beispiel der Treasury Index 6% beträgt und der Zinssatz auf der Hypothek 8% ausmacht, dann beträgt die Hinterlegungssumme 2%.
Übers. von http://www.investopedia.com/terms/m/margin.asp  

Definition 2:

Der Margin ist der Geldbetrag, den Sie einem Broker als Sicherheit für einen Wertpapierkredit oder für ein Termingeschäft zur Verfügung stellen. (Siehe auch Beleihung.) Mit der Sicherheitsleistung wird der Ausgleich von möglichen Verlusten sichergestellt. Die Höhe des Margins wird zunächst von der Börse festgelegt, er kann zum Beispiel auf 2.000 DM für einen Kontrakt Kupfer lauten. Ihr Broker oder Ihr Kreditinstitut verlangen von Ihnen 150 bis 200 Prozent dieser Sicherheitsleistung. In unserem Beispiel entspricht das 3.000 bis 4.000 DM. Die Börse kann den Margin jederzeit ändern. Vor allem bei stark schwankenden Kursen ist der geforderte Margin relativ hoch. Erleiden Sie bei Ihren Termingeschäften so hohe Verluste, dass sich Ihr Guthaben auf dem Broker-Konto auf die Sicherheitsleistungen reduziert, fordert Ihr Broker oder Ihr Kreditinstitut einen Nachschuss an. Diesem sogenannten Margin-Call müssen Sie innerhalb von 24 Stunden nachkommen, andernfalls wird Ihr Kontrakt bestens, das heißt zu jedem Preis verkauft. Bleiben wir bei unseren Beispieldaten. Angenommen, Ihr Konto hei Ihrem Broker weise ein Guthaben von 10.000 DM auf. Die Sicherheitsleistung hei Ihrem Broker für einen Kontrakt Kupfer betrage 3.000 DM. Durch anhaltende Verluste beim Verkauf von Kupfer auf Termin schmilzt Ihr Konto nun auf 2.500 DM zusammen. Ihr Broker ruft Sie in diesem Fall sofort an, um einen Nachschuss von mindestens 500 DM zu fordern [siehe Margin Call], in der Regel jedoch erheblich mehr.
Börsenlexikon, © 2000 Campus Verlag

Definition 3:

Margin bezeichnet eine Sicherheitsleistung, die bei derivativen Finanzinstrumenten wie Futures oder Optionen durch den jeweiligen Handelsplatz oder stellvertretend durch einen Makler ("Broker") vom einzelnen Handelsteilnehmer verlangt wird, um sicherzustellen, dass dessen Finanzkraft ausreichen wird, das Geschäft auch tatsächlich auszüben. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Margin

Definition 4:

Sicherheitsleistung, die zur Absicherung des Erfüllungsrisikos einer Terminposition bei einer Börse hinterlegt wird. Bei Futures ist zunächst ein Bareinschuß fällig (initial margin). Abhängig von der täglichen Position wird der Variation Margin ermittelt (ggf. Nachschußpflicht). Bei Optionen ist nur bei Short-Positionen eine Sicherheitsleistung erforderlich.
http://mitglied.lycos.de/stromboerse/pages/glossar_m.html

Definition 5:

Auch Einschussmarge genannt, entspricht dem Bruchteil des Wertes eines Futures-Kontrakts, der sowohl vom Käufer als auch vom Verkäufer bereitgestellt werden muss. Sie wird täglich neu berechnet.
www.mlim.ch/sgsite/individual-investors/services-support/glossary3.html  

Definition 6:

Als Margin wird eine Sicherheitsleistung im Form von Geld oder Wertpapieren bezeichnet, die zur Absicherung des Risikos bei einer Terminposition zu stellen/hinterlegen ist. Bei Futures lässt sich zwischen Initial Margin und Variation Margin differenzieren. Bei Optionen ist nur beim Vorhandensein einer Short Option die Hinterlegung der Margin notwendig.
http://www.foerderland.de/807+M5b0b18572f2.0.html  

Definition 7:

Die Marge dient als Sicherheitsleistung, damit ein Spekulant bei Engagements in Terminkontrakten auch bestimmte Verluste decken kann.
http://webde.is-asp.com/lexikon.html?letter=M&word=348  

Definition 8:

Englische Bezeichnung für Einschuss, Bareinschuss. Auch: Marge, Sicherheitsleistung. Margin ist eine Sicherheitsleistung, die bei einer Terminposition zur Risikoabsicherung zu stellen ist.
http://www.boersenverlag.de/wissen/lexikon.php3?start=&id=1172  

Definition 9:

Sicherheitsleistung zur Risikoabdeckung bei Eingehen von börsengehandelten Future- und Optionsgeschäften. Bei Optionen wird sie nur bei einer Short-Position erforderlich.
http://www.aktiencheck.de/lexikon/M.m?begriff=margin  

Definition 10:

Sammelbegriff, wird verwendet für:
- Ist ein Betrag, der als Sicherheitsleistung hinterlegt wird, um die Erfüllung des Kontraktes zu gewährleisten (Initial Margin), bzw.
- der tägliche Gewinn- und Verlustausgleich (Variation Margin).
http://www.hansa-terminhandel.de/db/main.cfm?MID=1062  

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