Limit




Limit

engl. limit

Definition 1:

Wertpapierorders können mit einem Kurslimit versehen werden. Bei einem Kauf darf dieses Limit nicht überschritten, bei einem Verkauf nicht unterschritten werden. Die Order wird ausgeführt, sobald der limitierte Kurs erreicht wird und die zum Handel erforderliche Anzahl von Stücken zur Verfügung steht. Limitorders können tagesgültig erteilt werden oder per "ultimo". In diesem Fall bleiben die Limitorders gültig bis zum Monatsende. Einige Banken und Discount Broker bieten inzwischen auch die Möglichkeit des "ultimo + 1", d. h., in diesem Fall bleibt die Order bis zum Ende des nächsten Monats gültig. An den nordamerikanischen Börsen gelten andere Usancen. Limitorders können hier ebenfalls tagesgültig oder aber "GTC" (good till cancel, also "gültig bis auf Widerruf'") erteilt werden. Bei GTC-Orders gibt es keine generelle Verfallsfrist, d. h., GTC-Aufträge sind länger gültig als bis zum Monatsende. Bei GTC-Aufträgen muss der Anleger die offenen Orders immer im Auge behalten, weil es bei offenen Aufträgen, die über Monate hinweg gehalten werden, durchaus vorkommen kann, dass diese vom Anleger vergessen werden. Für Value-lnvestments sind Limits unverzichtbar. Unser Grundsatz: Kein Kauf ohne Limit! Sie dienen Ihrem Schutz, da Sie nicht zu hoch und damit zu teuer kaufen.
Handbuch für Value Investoren, FID Verlag 2006

Definition 2:

Als Limit wird bei Aufträgen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren jener feste Kurs bezeichnet, der nicht über- beziehungsweise nicht unterschritten werden darf. Erteilen Sie einen limitierten Auftrag, so muss dieser ausgeführt werden, sobald der Limit-Kurs an der von Ihnen gewählten Börse festgestellt wird. Limits gelten im Allgemeinen bis zum letzten Handelstag eines Monats (und müssen dann gegebenenfalls erneuert werden), können aber auf einen einzelnen Tag beschränkt werden. Insbesondere beim Handel mit wenig liquiden, marktengen Papieren, das heißt bei Nebenwerten, sollten Sie stets ein Limit setzen. Eine Besonderheit unter den limitierten Aufträgen sind die sogenannten Stop-Loss-Orders.
Börsenlexikon, © 2000 Campus Verlag

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