Innenfinanzierung

 

Synonyme:
Kurzform:
engl.: internal financing, in-house financing, self financing

 

Definition 1:

Bei der Innenfinanzierung fließen keine finanziellen Mittel von den Kapitalmärkten in die Unternehmung, sondern in der Unternehmung selbst entsteht ein Liquiditätszufluss, dem in derselben Periode kein direkter auszahlungswirksamer Liquiditätsabfluss gegenübersteht. Die wichtigste Quelle der Innenfinanzierung ist die Finanzierung aus einbehaltenen Gewinnen (Selbstfinanzierung). Diese kann nochmals unterteilt werden in die offene Selbstfinanzierung, bei der die ausgewiesenen Gewinne im Jahresabschluss in die Gewinnrücklage eingestellt werden, und in die stille Selbstfinanzierung, bei der die Wahlrechte bei der Bilanzierung von Aktiva und Passiva genutzt werden, um Gewinne durch eine Unterbewertung der Aktiva (z. B. Unterbewertung von Vorräten) und/oder eine Überbewertung der Passiva (höhere Rückstellungen) zu verdecken und dafür stille (verdeckte) Reserven zu bilden...

© Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim 2007

 

Haftungsausschluss:

Die Inhalte in InvestorWissen24.de dienen ausschließlich Ihrer Information und Anregung. Die bereitgestellten Informationen stellen insofern keine Empfehlungen oder Bewertungen für Ihre persönliche Finanzsituation dar. Sie sind auch nicht dazu gedacht, professionelle Beratungen durch im Börsen- und Finanzwesen tätige Experten zu ersetzen. Bei allen individuellen Fragen und Entscheidungen rund um Ihre Finanzen sollten Sie auf jeden Fall einen Experten hinzuziehen

Wir sind bemüht, Informationen so aktuell und umfassend wie möglich zu recherchieren und zu präsentieren; eine Gewähr für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität können wir jedoch nicht übernehmen.

Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.


Bookmark and Share
Weitere ThemenRSS-News-Feed abonnieren