Exchange-Traded Fund


Synonyme: börsengehandelter Indexfonds/börsengehandelter Investmentfonds, Indexaktien
Kurzform: ETF
engl.: Exchange Traded Funds - ETF


Definition 1:

ETF - Exchange Traded Funds sind börsengehandelte Investmentfonds. Im Vergleich zu den üblichen Anlagefonds werden sie wie Aktien an der Börse permanent gehandelt. ETFs verbinden also die Flexibilität einer Aktie mit der Risikostreuung eines Investmentfonds. Das Management von ETFs kann passiv oder aktiv sein, immer jedoch indexorientiert. Beim Kauf der Fondsanteile über die Börse fallen keine Ausgabe- oder Rückgabeaufschläge an. Der Anleger trägt lediglich die üblichen Transaktionskosten für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren. ETFs können Privatanleger über jede Bank, Sparkasse oder einen Discountbroker kaufen und verkaufen.

http://www.geld.com/fonds/exchange-traded-funds,83.html


Definition 2:

Der Begriff Exchange Traded Funds - ETFs steht sinngemäß für "an der Börse gehandelte Fonds". Es werden zwei Arten von Exchange Traded Funds unterschieden: Passiv gemanagte Fonds, auch häufig Indexfonds genannt, die derzeit das Marktsegment dominieren, und aktiv gemanagte Fonds. ETFs verbinden im Vergleich zu herkömmlichen Fondsprodukten für den Anleger die Vorzüge einer diversifizierten Fondsanlage mit den handelstechnischen Vorzügen einer Aktie.

Exchange Traded Funds haben keine Laufzeitbegrenzung, wie die meisten Indexzertifikate. Damit ist der Anleger nicht gezwungen, Gewinne oder Verluste zu einem möglicherweise ungünstigen Zeitpunkt zu realisieren. Darüber verbleiben Dividenden bei Indexzertifikaten, die sich auf Preisindizes beziehen, oftmals beim Emittenten und fließen nicht dem Anleger zu. Somit hat der Anleger keine Möglichkeit, an den Gewinnausschüttungen zu partizipieren. Darüber hinaus ist ein ETF rechtlich gesehen ein Fonds, d.h. ein Sondervermögen, und beinhaltet im Unterschied zu Indexzertifikaten kein Emittentenrisiko. Deswegen sind ETFs auch für Pensionskassen interessant. Aufgrund der Produktvielfalt sollte der Anleger in jedem Fall die Vorteilhaftigkeit der Produkte einer genauen Prüfung unterziehen und sich individuell entscheiden.

Exchange Traded Funds haben keine Laufzeitbegrenzung, wie die meisten Indexzertifikate. Damit ist der Anleger nicht gezwungen, Gewinne oder Verluste zu einem möglicherweise ungünstigen Zeitpunkt zu realisieren. Darüber verbleiben Dividenden bei Indexzertifikaten, die auf Preisindizes beruhen, oftmals beim Emittenten und fließen nicht dem Anleger zu. Somit hat der Anleger keine Möglichkeit, an den Gewinnausschüttungen zu partizipieren. Darüber hinaus ist ein ETF rechtlich gesehen ein Fonds, d.h. Sondervermögen, was zur Folge hat, dass er im Unterschied zu Indexzertifikaten kein Emittentenrisiko beinhaltet und deswegen auch für Pensionskassen interessant ist. Aufgrund der Produktvielfalt sollte der Anleger in jedem Fall die Vorteilhaftigkeit der Produkte einer genauen Prüfung unterziehen und sich individuell entscheiden.

Quelle: boerse-stuttgart.de


Definition 3:

Exchange Traded Funds (auch Indexaktien, börsengehandelte Indexfonds oder kurz ETFs genannt) sind Investmentfonds, die an der Börse gehandelt werden und in der Regel als Indexfonds betrieben werden. Indexfonds haben das Ziel, die Wertentwicklung eines bestimmten Index wie z.B. den DAX oder den Euro Stoxx nachzubilden.

Da auf ein aktives Management des angelegten Geldes verzichtet wird, können diese Fonds mit einer deutlich geringeren Verwaltungsgebühr (Management Fee) angeboten werden als sie bei Investmentfonds sonst üblich ist. Sie sind mit den an bestimmte Indizes gebundene Indexzertifikaten vergleichbar.

Während bei aktiv verwalteten Fonds Gebühren zwischen 1 und 2 Prozent pro Jahr üblich sind, werden großvolumige Indexfonds wie die auf DAX oder EuroStoxx 50 mit Gebühren um die 0,15 Prozent angeboten. Da verschiedene Anbieter im Wettbewerb um die zu investierenden Vermögen stehen, sind die Verwaltungsgebühren in den letzten Jahren tendenziell zurückgegangen. Außerdem haben die steigenden Volumina zu erheblich Größenvorteilen geführt, die durch Senkung der Gebühren an den Anleger weiter gegeben wurden.

Internationaler Marktführer und auch in Europa einer der Großen ist ishares von Barclays Global Investors, die rund 140 Mrd. USD in ETFs weltweit verwalten. Deutscher Marktführer auf dem Gebiet der ETFs ist die Indexchange GmbH aus Unterföhring, eine Tochter der HypoVereinsbank.

Als Investoren in ETFs treten überwiegend institutionelle Investoren auf (Pensionsfonds, Versicherungen oder Hedge-Fonds). Da ETFs jederzeit wie Aktien an der Börse zu den für Aktien üblichen Spesen (ohne Ausgabeaufschlag) gehandelt werden können, treffen sie aufgrund der günstigen Kostenstruktur zunehmend auf Nachfrage auch von privaten Investoren.

Auch Privatanleger können Exchange Traded Funds nutzen und profitieren vom Diversifikationseffekt. Allerdings ist der kommissionsorientierte Vertrieb meist nicht begeistert von diesen Low-Cost-Produkten, die über einen längeren Betrachtungszeitraum gesehen oft sogar besser abschneiden als die entsprechenden aktiv gemanagten Fonds.

Ein Effekt des Börsenhandels ist, dass Indexaktien den ganzen Tag über zu verschiedenen Kursen, je nach Indexstand, gehandelt werden können. In Europa ist die Deutsche Börse mit dem Handelssegment XTF klarer Marktführer. Alle großen Handelshäuser sind hier aktiv, was sich im Marktanteil im Börsenhandel ablesen lässt. ETFs werden allerdings hauptsächlich über das Handelsystem Xetra gehandelt, worauf der Anleger achten sollte. Nur im liquiden Handel sind faire Preise für An- und Verkauf zu erzielen - und beim Handel über Xetra entfällt zusätzlich die Makler-Courtage.

http://de.wikipedia.org/wiki/ETF


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