Wie Sie wahrscheinlich wissen, sind Investmentfonds im Laufe der letzten 20 Jahre äußerst populär geworden. Was einmal bloß ein weiteres dunkles Finanzinstrument war, ist jetzt ein Teil unseres Alltags geworden. Mehr als 80 Millionen Menschen, oder die Hälfte der Haushalte in Amerika, investieren in Investmentfonds. Das bedeutet, dass allein in den Vereinigten Staaten Billionen von Dollars in Investmentfonds investiert werden.
Zu investieren ist für viele Menschen tatsächlich gleichbedeutend geworden damit, in Investmentfonds zu investieren. Immerhin gehört es zum Allgemeinwissen, dass es besser ist (oder zumindest sein sollte) in Investmentfonds zu investieren, als wenn man sein Bargeld einfach auf einem Sparkonto dahinschwinden lässt. Für die meisten Menschen ist das aber auch schon der Punkt, wo ihr Wissen über Fonds aufhören. Es hilft den Investmentfonds-Verkäufern ganz und gar nicht in einer fremden Sprache zu sprechen, die mit einem Jargon durchsetzt ist, den viele Investoren als Laien einfach nicht verstehen.
Ursprünglich wurden Investmentfonds angekündigt als eine Möglichkeit für den kleinen Mann, ein Stück des Marktes abzubekommen. Statt Ihre ganze Freizeit darauf zu verwenden, sich in die Finanzseiten des Wall Street Journal zu vergraben, sei alles, was Sie tun müssten, einen Investmentfonds zu kaufen, und Sie wären bestens ausgestattet auf dem Weg zu ihrer finanzieller Freiheit. Wie Sie vielleicht schon geraten haben, ist es dann doch nicht ganz so leicht. Investmentfonds sind in der Theorie zwar eine ausgezeichnete Idee, aber in Wirklichkeit haben sie nicht immer geliefert. Nicht alle Investmentfonds sind gleich beschaffen, und in Fonds zu investieren ist nicht ganz so leicht, wie Ihr Geld dem ersten Verkäufer zuzuwerfen, der um Aufträge wirbt.
In dieser Anleitung werden wir die Grundlagen von Investmentfonds erklären und hoffentlich mit einigen der Mythen um sie herum aufräumen. Sie können dann entscheiden, ob sie richtig für Sie sind oder nicht.
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